Leben

Wer ist eigentlich diese Kristin?

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Diese Frage stellen sich vermutlich so einige. Oder vielleicht auch gar nicht. Seit einigen Jahren bin ich jetzt mit meiner Fotografie auf FaceBook und in anderen sozialen Medien unterwegs und habe eine kleine Fangemeide aufgebaut. Was rückblickend immer zu kurz kam war wohl das persönliche. Ich habe, naiv wie ich manchmal bin, immer angenommen, dass meine Arbeiten für sich sprechen und dass das Teilen von Fotos durchaus ausreichend wird, um Menschen zu erreichen.

Ich sage bewusst naiv, denn seien wir mal ehrlich: soziale Medien ohne ein bisschen persönlichen Background? Kann man machen, funktioniert aber nicht. Man sieht es ja heutzutage bei vielen Künstlern, sie machen sich selbst zu einer Marke. Und das funktioniert. Wenn man als Fotograf arbeiten möchte, sollte man aber die soziale und persönliche Komponente nicht vergessen. Mittlerweile habe ich das auch gelernt – ich meine wer möchte bei jemandem vor der Kamera stehen der einem unglaublich unsympatisch ist? Ich definitiv nicht.

Die persönliche Komponente kam also bei mir zu kurz – das möchte ich ändern. Seit dem letzten August ist es generell ruhiger um mich geworden. Das hat mit meiner Arbeit zu tun. Ich bin Mikrobiologin und promoviere an der Universität Göttingen in der Abteilung für Angewandte und Genomische Mikrobiologie. Mittlerweile ist meine Arbeit so gut wie fertig – und ich werde sie voraussichtlich übernächste Woche abgeben. Aber das Ganze ist natürlich super zeitaufwendig – und auch viel wichtiger als ein (wenn auch heißgeliebtes) Hobby. Daher hatte ich meist wenig bis keine Zeit zu fotografieren, retuschieren, posten oder meine Onlinecommunity zu pflegen.

Aber im nächsten halben Jahr wird das erst mal wieder etwas besser. Ab Juni habe ich eine halbe Stelle in unserer Abteilung, das habe ich zwar momentan auch, aber ich arbeite natürlich voll (oder auch mal ein paar Stunden mehr). Ab Juni arbeite ich dann aber tatsächlich auch nur die Stunden, die ich bezahlt werde. Dann habe ich auf einmal eine ganze Menge Freizeit. Die werde ich natürlich darauf verwenden mich zu bewerben, denn ab Dezember bin ich sonst erst mal arbeitslos, und das möchte ich wirklich nur so kurz wie möglich sein…

Ich möchte dann wieder mehr Zeit in die Fotografie stecken, Leute kennenlernen, Kundenshootings anbieten und einfach Menschen glücklich machen. Darauf freue ich mich schon sehr, und bin gespannt was der Sommer und Herbst so bringen werden. Zuerst geht es am 21. Mai mit einer Gruppe anderer Göttinger Fotografen und Models nach Hannover, auf das Come Together der Shootingfabrik. Wird sicher verdammt cool, haben sich wirklich interessante Leute angemeldet!

Also, voller guter Vorsätze gibt es heute mal was Persönliches von mir. 10 Dinge über mich. Los geht’s.

  • Ich bin 29. Und ich habe keine Ahnung wo die Zeit hin ist. Kommt mir vor als wäre ich gerade 19 geworden und hätte meine Abiturprüfung geschrieben. Das Studium ging so unglaublich schnell vorbei, kaum zu fassen, dass ich mittlerweile fast 10 Jahre in Göttingen bin.
  • Biologie zu studieren war ein ziemlich spontaner Impuls. Ich war immer ein Science-Geek, Naturwissenschaften vielen mir leicht und haben mich interessiert. Eigentlich wollte ich Physik als Leistungsfach nehmen – was nicht zu Stande kam (vermutlich weil es damals noch kein ‚Big Bang Theory‘ gab), also nahm ich Chemie. Ich war gut in Chemie, aber ich war immer besser in Biolgie. Also habe ich mir gedacht damit kann ich nichts falsch machen. Hat im Nachhinein ja gut funktioniert.
  • Freunde sind für mich unglaublich wichtig. Ich habe gerne Menschen um mich, je mehr desto besser. Ich verstehe mich eigentlich mit jedem Menschen sehr gut, und wenn ich neue Menschen kennenlerne, tue ich das grundsätzlich ohne Vorurteile. Eine Meinung kann man sich immer erst bilden, wenn man in irgendeiner Weise Kontakt mit jemandem hatten. Vorurteile helfen keinem.
  • Ich finde fremde Länder und Kulturen unglaublich spannend. Meine Kollegen (bzw. Freunde) kommen aus Kolumbien, Indonesien, Mexico, Uganda und China. Wir sind eine tolle Gruppe und ich lerne so viel neues, obwohl wir uns alle schon ein Weilchen kennen. Ich will unbedingt jedes Land einmal besuchen – am liebsten mit einem von ihnen als Tourguide!
  • Ich bekomme unglaublich schnell Fernweh. Egal ob Doku im Fernsehen oder ein spannendes Buch in einem fremden Land. Ich will dann am liebsten direkt in den nächsten Flieger hüpfen.
  • Ich hasse Streit. Ich bin ein Harmoniemensch, daher bin ich auch im Streiten nicht sehr gut. Leider bin ich auch ein Sturkopf und weiß wann ich Recht habe. Und ich bestehe darauf Recht zu haben, wenn es so ist. Treibt meinen Freund in den Wahnsinn – er ist genauso.
  • Ich schaue kein Fern. Das Programm ist (entschuldigt den Ausdruck) unter aller Sau. Und die Nachrichten deprimieren mich jedes Mal mehr. Ich schau eh am liebsten Serien – über Amazon oder Netflix. Am liebsten Krimiserien: Bones, Criminal Minds, NCIS, The Mentalist, Lie to me, Castle, aber ich find auch Jessica Jones, Arrow und The Flash hervorragend.
  • Probleme löse ich am liebsten selbst, ich tue mich schwer damit, mit anderen Menschen über Persönliches und Probleme zu reden.
  • Ich liebe Bücher. EBooks kann ich gar nicht leiden. Ich brauche etwas zum Durchblättern, etwas das ich ins Regal stellen kann. Ich hab ne Menge Bücher – und ich werde jedes einzelne davon behalten. Außer die, die mein Hund zerfleddert (ich hasse es, wenn er das tut). Bücher und Hörbücher gibt’s bei mir übrigens nur auf Englisch.
  • Es fällt mir extrem schwer, auf Deutsch jemandem zu erklären, womit ich mich in meiner Forschung beschäftige. Ich kann das wirklich nur auf Englisch, vermutlich weil alles arbeitsbezogene Englisch ist und ich mit meinen Kollegen meistens auch Englisch spreche (mein Spanisch ist zu schlecht 😉

Jetzt kennt ihr mich schon ein bisschen besser! Mehr könnt ihr demnächst erfahren!

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