Time out – Entschleunigung

Ihr kennt schon, dass ich mich eigentlich laufend entschuldige, dass ich nicht so viel schreibe. Dann kommt der Grund warum. Und dann schreibe ich wieder sehr lange nichts.

Diesmal ist es nicht anders. Der Grund ist, ich komme einfach nicht dazu – weil im Moment andere Dinge an erster Stelle stehen.

Ich hatte berichtet, dass wir ein Haus gekauft haben. Am 29. Dezember haben wir den Schlüssel bekommen. Und dann haben wir 3 Tage fleißig gestrichen, bevor wir angefangen haben, unsere Wohnung auszuräumen. Wir sind relativ fix bis zum 07. Januar ausgezogen und haben die Wohnung am 14. An unsere Nachmieter übergeben. Zu dem Zeitpunkt hatten wir ein Sofa, einen Esstisch und ein Bett stehen. Und jede Menge Kartons. Seit dem 08. Januar arbeiten wir beide wieder. Vollzeit.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass es seitdem langsamer voran geht. Definitiv. Ich habe wieder angefangen regelmäßig meinen Sport zu machen. Damit ich nicht völlig freidrehe, verspanne, nicht mehr schlafe. Daher ist an den Abenden, wenn ich nach Hause komme, eigentlich nicht mehr viel dran. Ab und zu möchte ich dann ja auch nochmal eine Runde mit meinem Hund spazieren gehen. Der Tag bräuchte also viel mehr Stunden.

Ich weiß nicht wann ich zum letzten mal den Laptop anhatte. Dabei läuft mittlerweile sogar mein Server wieder. Aber ich sitze doch zu wenig herum und weiß nichts mit mir anzufangen 😉
Mittlerweile ist das Haus schon sehr gemütlich. Wir haben Waschbecken im Badezimmer, und auch Möbel, das Gästezimmer ist eingeräumt, das Gästebad ist seit gestern gestrichen und hat einen Spiegel. Langsam wird’s.

Momentan warten wir auf unsere Küche. Und darauf, dass wir Fenster in unsere Kellerräume bekommen. Da sind zwar welche drin, aber die sind alt – und schließen nicht richtig, wie es Kellerfenster so selten tun. Wir wollen diese Räume aber aktiv nutzen – als Werkraum und als Studio – und es ist nicht so gemütlich bei 10°C. Wenn die Fenster drin sind, können wir dann auch anfangen, endlich den Keller entsprechend einzurichten und einzuräumen. Momentan steht er nämlich voll mit Möbeln, die sonst keinen Platz gefunden haben und den restlichen Umzugskartons.

Ja, das Ganze ist ein Prozess. Mittlerweile fühlt man sich auch wohl, wenn man nach Hause kommt. Der Flur ist gestrichen und wir haben eine Garderobe, und im Treppenaufgang hängen auch schon ein paar Bilder. Das Wohnzimmer und unser Schlafzimmer sind auch sehr gemütlich. Man kann es schon gut aushalten jetzt. Und daher atmen wir gerade etwas durch. Und realisieren. Und haben noch genug zu tun.

Daher Funkstille. Ich lebe, und ich finde ich sicher auch wieder in einen regelmäßigeren Rhythmus, um mich mittzuteilen oder euch mit Inhalten zu versorgen. Viele wissen, dass ich mich neben der Fotografie auch mit Handgemachtem selbständig gemacht habe – und das genieße ich auch sehr. Abends noch ein bisschen was basteln, ob Halstuch oder Hundeleine oder Halsband – egal. Ich kann dabei wunderbar abschalten.

So bin ich eben. Und so ist auch mein Leben zur Zeit, und alles andere muss irgendwie da rein passen. Und mir gut tun. Ich weiß, die meisten verstehen dass, und die, die es nicht verstehen, die sind mir dann auch herzlich egal. Die wichtigen Menschen verfolgen was ich tue, egal wie oft ich das mache 😉

Ich wünsch euch was, und melde mich wieder. Versprochen.

Love, Kristin

Haus am See

Ich hatte ja mal ein Update versprochen. Warum ich so schweigsam bin. So faul. Nichts mehr hochlade. Eigentlich wollte ich das schon längst geschrieben haben. 
Nunja. Es kommt eben immer anders als man es plant.

Also, der Grund für meine Abwesenheit in den sozialen medien in den letzten Monaten ist einfach: das Leben hat mich eingeholt. Das wirkliche Leben. Als Studentin/Doktorandin war mein Freizeitspielraum doch um einiges größer, als ich dachte. Rückblickend finde ich, habe ich  mich echt angestellt – ich vermisse die Zeit.
Mit einem ‚richtigen‘ Beruf, einem Mann und einem Hund bleibt einfach nicht soviel Zeit für Schnickschnack, wie ich ihn mal hatte. Vor allem, seit ich (Gott sei Dank) keine Wochenendbeziehung mehr führen muss, und mit meinem besten Freund und liebsten Mensch verheiratet bin. Wenn ich von der Arbeit heim komme, dann will mein Kopf Ruhe. Dann machen wir Sport, bewegen den Hund, kochen Essen und entspannen.
Mein Bedürfnis dann noch den Laptop hochzufahren und Fotos zu bearbeiten oder irgendetwas zu posten, ist eher gering – ganz ehrlich. Momentan ist meine Inspiration was Fotografie angeht auch nicht so wie sie mal war. Eben einfach, weil ich auch nicht mehr so viel Zeit habe, in den sozialen Medien rumzuhängen, und andere fotografen zu bewundern. Ich liebe die Fotografie immernoch, aber ich habe das Gefühl, dass eine kleine Auszeit nicht schadet – vor allem wenn das Bedürfnis einfach nicht da ist. Das ist ein Grund, weshalb ich gerade so ’scheintot‘ bin.

Der zweite Grund ist: Wir kaufen ein Haus. Bevor jetzt alle ausflippen ‚Oh mein Gott, das sieht ja traumhaft aus‘ – das ist nur irgendein Haus an irgendeinem See. Ich will mein privates Stück Glück nicht hier im Internet zur Schau stellen. Aber es ist trotzdem traumhaft. Es ist schön, es ist gemütlich und es ist tatsächlich am See – nicht so direkt wie oben im Bild, See und Haus sind auch nicht so groß, aber für uns ist es perfekt. Wir haben innerhalb von 5 Wochen von der Bsichtigung über die Finanzierung, Küchenplanung und Nachmietersuche für unsere Wohnung jetzt sogut wie alles durch und unterschreiben Anfang Dezember den Kaufvertrag.
Also selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich euch zeitlich kaum auf dem laufenden halten können. 

Und es gibt noch ein kleines Update. Ihr wisst, meine Fotografie ist als Gewerbe gemeldet. Viele wissen auch, dass ich  meine Kreativität auf viele Kanäle verteile, nicht nur Fotografie. Ich habe mein Gewerbe erweitert, sodass es nun auch Handarbeiten einschließt. Momentan ist das mein kreatives Ventil. Weil ich es ohne Laptop gemütlich beim Fernsehen auf dem Sofa machen kann. Ich habe einen Narren an Hundehalsbändern und -leinen gefressen. Mein nächstes Projekt sind Pferdeprodukte, Stricke, Zügel, Stirn- und Nasenriemen, oder vielleicht auch ein komplettes Halfter (hier werde ich noch Kooperationspartner brauchen!).
Und außer Tierprodukten, mache ich auch Accessoires für Humans – momentan arbeite ich an (Trachten-)Tüchern. Einige haben das vielleicht auf Instagram schon gesehen, wenn sie meinem privaten Profil dort folgen (@koerschtinchen). Momentan macht mich das sehr glücklich – es funktioniert einfach. Vielleicht kann ich da auch mal das ein oder andere Tutorial zur Verfügung stellen, wenn Bedarf besteht. Bestellungen nehme ich auch an – ich berate euch gern  (:

Und das ist der Stand der Dinge. Ich bin einfach mit dem Leben beschäftigt – und das Leben entwickelt sich einfach, man kann es immer nur zu einem geringen Maße planen. Ich bin ohnehin kein Planer – ich weiß, dass ich meinem Gefühl folgen muss, damit etwas für mich funktioniert. Und da ich mir, dank meines Hauptberufes, aussuchen kann, was ich nebenher so tue, habe ich da eine sehr gute Grundlage. 
Ich hoffe, ihr freut euch ein bisschen mit mir – es läuft echt alles prima! Auch wenn ich visuell nicht soviel liefere, wie ihr es kennt. Die Zeit kommt sicher auch wieder, gerade wenn es hier in Bayern bald zum ersten Mal schneit. Und ihr kennt mich ja – Ideen habe ich genug!
Schreibt mir gern – ich liebe es zu kommunizieren. dafür muss ich ja nicht jeden Abend den Laptop rauskramen. Ihr wisst wo ihr mich findet.
That so far – more soon.

Love, Kristin

… und warum ich mich damit so schwer tue

Einige von euch waren vielleicht auch schon in der Position, gerade wenn ihr studiert und ein Studium abgeschlossen habt. Diese schöne Situation die man dir als ‚arbeitssuchend‘ verkauft, die aber landläufig als ‚arbeitslos‘ bekannt ist. Aber arbeitslos klingt halt nicht so schön. Ich finde irgendwie auch, dass diesem Wort etwas negatives anhängt. Nicht nur, dass es Mist ist, arbeitslos zu sein, aber irgendwie assoziiere ich es automatisch mit Faulheit, Unmut, Desinteresse.

Allerdings kann ich das von mir so nicht sagen. Ich möchte tatsächlich arbeiten – ich habe jetzt lange studiert und mich qualifiziert. Jetzt will ich diese Qualifikationen auch nutzen!
Das Problem mit dem Arbeitsmarkt ist, dass man grundsätzlich eine gewisse Berufserfahrung voraussetzt. Die 4 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni während der Promotion zählen da oftmals nicht, obwohl man in dieser Zeit ja nun durchaus einer Tätigkeit nachgeht. Und nicht zu knapp.
Man bekommt also oft schon Absagen, einfach nur, weil man ‚frisch von der Uni‘ ist. Und sowas nervt und nagt am Selbstbewusstsein.
Natürlich sind dort draußen Jobs, für die Qualifikationen notwendig sind, die ich bisher noch nicht habe. Trotzdem bin ich qualifiziert für den Job, und ich habe über Jahre bewiesen, dass ich mich in neue Tätigkeiten und Bereiche einarbeiten kann, dass ich Herausforderungen meistern und Probleme lösen kann – jeder Doktorand hat das während seiner Promotion. Gebt uns eine Chance! Wir können das!

Mein Lieblingsteil einer Bewerbung ist immer das Anschreiben (nicht). Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe wozu es nun eigentlich nötig ist… Aber ich tue mich schwer damit. Ich bin einfach kein Fan von Selbstbeweihräucherung. Ich weiß was ich kann. Mir ist es unangenehm zu schreiben dass ich ‚perfekt im Team arbeite‘ oder eine ‚großartige Ergänzung für das Team‘ bin. Die Einstellung neuer Mitarbeiter ist etwas zutiefst persönliches, subjektives. Wenn ‚die Chemie‘ nicht stimmt, dann ist es SEHR unwahrscheinlich, dass man einen Job bekommt. Es ist einfach wichtig WER man ist, ob man zur Firma / ins Team passt. Kurz: Persönlichkeit spielt eine sehr große Rolle (Überraschung).
Meine Persönlichkeit kann ich schwer in einem Anschreiben ausdrücken. Um etwas über mich zu Erfahren, lädt man mich im Optimalfall zu einem Gespräch ein. Und das tut man auch nur, wenn die Qualifikationen (sprich der Lebenslauf) passen. Also wozu dieses Anschreiben mit dem ich mich jedes Mal quäle, welches mir immer irgendwie ein komisches Gefühl aufzwingt und bei dem ich immer irgendwie ’schleimig‘ fühle?

Es gibt da neuerdings eine App namens truffls, und ich mag die Idee dahinter. Ihr ladet euren Lebenslauf hoch und erstellt ein Suchprofil für relevante Jobs. Wenn ihr einen Job findet, der euch taugt, dann könnte ihr einfach durch ein Swipe nach rechts euer anonymisiertes Profil (mit all euren Qualifikationen) an das entsprechende Unternehmen senden. Falls ihr dem Unternehmen taugt (auf Basis eurer Qualifikation), können sie dann mit euch in Kontakt treten.
Kein nerviges Anschreiben. Kein Rumgelaber. Nur auf Basis dessen, was IHR draufhabt.
Ist doch cool oder?

 

Alles in allem gilt bei der Jobsuche das selbe wie im Business – durchhalten und sich nicht unterkriegen lassen. Planen (Bewerbungsportrale durchforsten, Jobalerts einrichten, schreiben schreiben schreiben, Gespräche vorbereiten,…) und wenn eine Absage kommt das Krönchen richten und weitermachen.
Auch wenn es für mich jedes mal ein Stich ins Herz ist. Und immer eine gewisse Unsicherheit nach sich zieht, ob ich vielleicht doch nicht so qualifiziert bin, wie ich denke.
Aber an dieser Stelle trete ich mir dann selbst in den Hintern, hake es ab und mache weiter. Ich weiß was ich kann. Und ich weiß auch, dass problemlos auch neue Dinge erlernen kann. Ich will arbeiten – ich will einen Job der mich fordert, in dem ich mich verwirklichen kann und der mir Freude bereitet! Und dafür bin ich durchaus bereit mir den Hintern aufzureißen. Da ich bisher ’nur‘ wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni war, bin ich super offen für all die Berufschancen und -möglichkeiten dort draußen. Wie soll ich wissen ob ein Job etwas für mich ist, wenn ich es noch nie probiert habe? Ich kann es einfach nur ausprobieren und das beste daraus machen. Denn dass ist schließlich mein Anspruch an mich selbst. Und das darf auch jeder wissen.

 

Glaubt an euch und seid mutig – bewerbt euch auch auf Stellen bei denen ihr vielleicht nicht zu 100% ins Profil passt. Es schadet nicht. Es ist eine gute Übung. Und die richtige Stelle kommt. Davon bin ich überzeugt.

 

Immer dran denken: aufstehen, Kopf hoch, Krönchen richten, weitermachen!
Soviel dazu. Aber es brannte mir auf den Nägeln.
Vielleicht hilft es dem ein oder anderen dort draußen ja zu wissen, dass ihr mit dieser Situation NICHT alleine seid. Ich denk an euch ( :

Love, Kristin

NORWAY – A ROAD TRIP: ON THE ROAD

Ich bin ja kein Frühaufsteher. So ziemlich jeder der mich kennt wird das gern bestätigen. Ich kann früh aufstehen, wenn es halt muss, aber wenn ich es mir aussuchen kann dreh ich mich halt doch lieber nochmal um, umarme mein Kissen und lasse die Welt noch etwas Welt sein – geht auch ohne mich. Nicht so am 02. September. 

An unserem ersten Tag im schönen Norwegen (den wir von Anfang bis Ende dort verbrachten), war ich richtig früh wach. Und Erholung ist was anders. Trotzdem hatte ich gar nicht so fürchterlich schlecht geschlafen. Tatsächlich stehen wir um 8.00 Uhr auf. Es ist wolkig – hallo Norwegen-Wetter! Erste Amtshandlung, Zelte abbauen. Danach ab an den See, um Wasser aufzufüllen und die Morgentoilette zu erledigen.

img_0010

Aussicht nach dem Aufstehen – könnte schlimmer sein.

img_0012

Karte lesen bevor es losgeht – wo sind wir eigentlich genau?

Um zum See zu gelangen, mussten wir uns erstmal ein Stück durch die Pampa schlagen, um danach (vermutlich semilegal) über eine Weide (weit und breit nix Weidendes in Sicht) zu staksen, weil wir sonst gar nicht bis ans Wasser gelangt wären. Wieder zurück, mussten wir uns erstmal auf der Karte finden.

Hilfreich: Offlinekarten und Hardcopy dabei haben!

Ganz wichtig: nicht jedes Navi unterstützt ALLE außereuropäischen Länder! Mein Navi z.B. hat zwar Dänemark und Schweden, aber nicht Norwegen. Laura, mein Navigator, hatte da aber schon mit einer Offlinekarte auf dem Handy vorgesorgt, was uns schon sehr geholfen hat. Trotzdem schadet eine Karte nicht. Wir hatten uns unsere Route eingezeichnet. Die war unterteilt in verschiedene Etappen, von Ort zu Ort, die Kilometer und Fahrzeiten hatten wir uns ebenfalls notiert, und auch eventuelle Abstecher, die man spontan noch machen kann, damit wir auch flexibel noch spontan was ändern konnten.  

Nach einem schnellen Frühstück wurde das Auto wieder beladen, die Hunde eingepackt, dass Handynavi eingestellt und los ging’s – Richtung Norden, zu unserem ersten Etappenziel: Tonstad. Ungefähr 150 km, Fahrzeit 2h 18 min. Leider wurde es stetig grauer, und irgendwann fing es dann auch an zu regnen. Das hat mich persönlich dann direkt nicht besonders glücklich gestimmt – hatte ich ja noch Laura’s Erfahrungen im Hinterkopf und so gar keine Lust auf wochenlangen Regnen, nasse Sachen und kalte Nächte… Aber trotzdem war die Route die wir uns ausgesucht hatten, landschaftlich wunderschön, sodass wir einfach frei Schnauze zwischendrin am Straßenrand angehalten haben, um uns umzuschauen, und die Berge und Seen zu genießen. Außerdem wollten wir die Hunde nicht überstrapazieren – es war bergig und sehr kurvig, und die zwei hatten ja nun am Vortag gerade nicht so tolle Erfahrungen gemacht. Die Zwischenstops haben sie beide sehr genossen.

img_0017

Regenpause am Bergsee.
img_0035Wilde Natur, Wald und Reflexionen.

img_0042

Faszination ‚glatte‘ Berge.

img_0031

Hund in der Heide 😀

Ihr seht: wir hätten es viel schlechter treffen können. Gegen halb eins erreichten wir dann Tonstad. Wie schon seit der letzten Stunde der Fahrt, regnete es auch hier. Trotzdem ließ sich erkennen, wie schön Tonstad gelegen ist. Gemütlich am Ufer und Ende eines langgezogenen (27 km) Sees (Sirdalsvatnet), mitten zwischen den Bergen. Günstigerweise war der Campingplatz ausgeschildert – nein, wir hatten es noch nicht über, das Wildcampen, erhofften uns aber ein paar Infos zwecks Wanderrouten in der Umgebung. Dort wies man uns freundlich darauf hin, dass die ‚Sommersaison‘ (= Wanderzeit) in Norwegen Mitte August endet (wichtig, falls ihr mal während der Saison nach Norwegen wollt), und dass wir daher ja schon recht spät dran wären (was wir ja nun glücklicherweise schon wussten 😉 ).

Ein Hoch auf Regencapes!

Trotzdem konnte man vom Campingplatz aus direkt noch ein Gipfel erklimmen. Also ließen wir uns den Weg beschreiben, dann die Hunde aus dem Auto, packten ein bisschen Proviant und Wasser ein, warfen uns die Regencapes (Must-have!) über – und los ging’s. Zwei Stunden hatte man uns gesagt – irgendwann waren wir nicht mehr sicher ob wir richtig sind, denn es wurde fleißig gebaut. Allerdings trafen wir dann auf Sven, den netten Farmer von nebenan, dem wohl der meiste Teil des Berges gehörte, unter anderem die Straße. Mit ihm haben wir uns auf jeden Fall sehr nett unterhalten (er schön trocken in seinem Volvo-Kombi, wir so gar nicht trocken im strömenden Regen), und obwohl nicht ganz klar wurde was da nun eigentlich gerade bautechnisch von Statten ging, wies er uns den Weg Richtung Gipfel (nein, der war nicht zu sehen – Wolken und so), bzw. zum Bergsee. Ob das nun das erklärte Ziel war, was man uns am Campingplatz weisen wollte, sei mal so dahingestellt, aber Sven war nun mal sehr nett und hatte außerdem ein Ruderboot am Bergsee liegen (ein rotes), dass wir benutzen dürften (wenn wir denn ankämen). Gut – ich persönlich fand’s jetzt gerade etwas nass zum Rudern, aber wir waren auch schon so durchgeweicht, dass sich Sven wohl dachte: macht keinen Unterschied mehr.

Grundsätzlich war der Weg bei dieser Wanderung nicht das Ziel – es ging durch den Wald, aber die meiste Zeit auf Schotterwegen bergan. Nicht so unfassbar spannend. ABER: Der Bergsee war wirklich idyllisch. Ja – wir hatten jetzt nicht gerade das tollste Wetter, aber man konnte wirklich ahnen wie schön es hier oben sein kann (Bilder kann ich euch leider keine zeigen – denn das Wetter wäre der Tod meiner Kamera gewesen). Weiter hinten am See dann auch wieder Häuser (ich sag ja – ‚Haus am See‘-Fans, die Norweger), und Ruderboote! Sven hatte nicht zu viel versprochen 😀 Aber nein – wir sind rudern gegangen. Wir waren schwimmen. War halt anstrengend so berghoch (stundenlang), also haben wir (nass wie wir waren) die Situation genutzt und waren kurzerhand mal Baden im Bergsee (spart die Dusche 😉 ). Bei ungefähr 10°C Außentemperatur. Wasser war natürlich etwas kälter. Also war es ein kurzes Badevergnügen – aber es tat wirklich gut. Da die Norweger kein großes Rundwandervolk sind (wie sich noch herausstellen sollte), ging es eben auch den selben Weg zurück. Immerhin waren wir draußen, und hatten uns bewegt. 
An dieser Stelle muss ich gerade selbst ein wenig über meine Notizen im Reisetagebuch lächeln: ‚Meine Schuhe sind jetzt zwar nass, aber ich lasse sie jetzt einfach an, bis es in den Schlafsack geht – dann werden sie vielleicht von der Körperwärme etwas trocken.‘ Ich Fuchs! … das hat natürlich NICHT funktioniert.
Zurück am Auto haben wir uns dann direkt auf die Suche nach einer Bleibe für die Nacht gemacht. Es war noch recht früh am Tag, ungefähr 16.00 Uhr (nein, so genau habe ich nicht Buch geführt), aber wir hatten am Tag zuvor ja auch schon so unsere Problemchen ein Plätzchen zu finden, bevor es dunkel wurde. Dafür mussten wir aber aus Tonstad raus (300m bis zum nächsten Haus, kein Sichtkontakt), und beschlossen einfach die Route Richtung unseres nächsten Ziels einzuschlagen. Also weiter gen Norden, Richtung Sinnes. Tatsächlich mussten wir wieder recht weit fahren, bevor sich eine Möglichkeit auftat. 

Und wo schlafen wir heute?

Hier mal ein paar Worte zum Wildcampen in Norwegen: wie gesagt – es ist innerhalb von Städten / Siedlungen nicht erlaubt. Man kann in freier Natur überall campen wo man will, wenn keine Menschenseele in Sicht ist. Wenn man aber mit dem Auto unterwegs von Ort zu Ort ist, kommt es weniger oft vor, dass man sich in der Wildnis findet. Und in Norwegen ist die Landschaft einfach anders als bei uns. Eigentlich besteht sie außerorts aus Seen, Bergen und Wald, durchschnitten von der gelegentlichen Straße (auf der man dann halt unterwegs ist) – und das wars. Wiesen gibt’s übrigens auch nicht so richtig – es gibt Weiden und Felder (hier und da) aber auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist wildcampen verboten. Das schränkt die Auswahl der Übernachtungsplätze doch gehörig ein. Anfangs hat uns das noch echte Sorgen bereitet. Aber dann haben wir doch IMMER ein idyllisches Plätzchen gefunden, wir Glückskinder. 

So auch an diesem Tag. Tatsächlich bin ich erst vorbeigefahren, hatte aber die Nase schon so voll, weil wir keinen Platz gefunden haben, dass ich mich direkt umgedreht habe und zurück gefahren bin. Und zwar ging es von der Straße ein Stück Schotter den Abhang herunter (war recht steil, wenn ich so zurück denke, war schon recht mutig, mit dem Auto…) und ein paar Meter tiefer war man dann am Ufer eines Flusses. Das Ganze hat einfach ganz gut gepasst, weil wir das Auto auf dem Schotter parken konnten (und es nicht irgendwo im Schlamm versunken ist), und wir auch wieder ganz gut von der Straße abgegrenzt waren (durch die Böschung), und so auch die Hunde problemlos raus lassen konnten. UND wir hatten wieder Wasser vor der Tür. Dazu kam, dass es gerade mal einen Moment lang nicht regnete, wir also schnellstens unsere Zelte aufschlugen, und Luftmatratzen und Schlafsäcke, Nachtzeug, und alles andere was nicht unbedingt nass werden sollte, darin verstauten. Laura musste sich dann eine Weile ins Zelt verabschieden, weil sie dank leichter Reisekrankheit (Berge, Kurven…) ziemliche Kopfschmerzen hatte. Ich hatte also ein wenig Zeit für mich selbst – im Auto, denn es fing wieder an zu regnen. Jax hatte es sich im Kofferraum gemütlich gemacht, und ich habe brav mein Reisetagebuch geschrieben und ein wenig darüber reflektiert, dass ich Zelten im Regen so gar nicht schön finde. Oder nasse Füße. 

img_0054

Campsite am Fluss. Blaues Zelt: Jax und ich – Graues Zelt: Laura und Pino.

Trotzdem war es wirklich verdammt schön dort. Und so ruhig! Kaum ein Auto auf der Straße. Weniger Menschen – mehr Natur. Genau das hatte ich mir gewünscht. 
Später zwingt uns der Regen wieder ins Auto – inklusive Hunde, denn so ein pitschnasser Hund ist kein so toller Bettnachbar – und wir gönnen uns eine Dosis Hörbuch. Not macht erfinderisch! Da es leider nicht mehr aufhören will zu regnen, putzen wir Zähne im Auto und setzten dann auf einen Sprint zum Zelt, was mehr oder weniger gut funktioniert. Aber immerhin sind die Schlafsäcke und Schlafsachen noch trocken – und ich kann Jax gerade noch daran hindern es sich auf meinem Schlafsack bequem zu machen. Etwas beleidigt trollt er sich auf seine Decke, während ich in die Schlafklamotten wechsel (gut, dass das keiner sieht, sehr gymnastisch, so im liegen-sitzen). Zum Schlafen kann ich übrigens Thermowäsche aus Wolle empfehlen – ich hatte eine lange Hose und ein Langarmshirt dabei und ich habe NIE gefroren (hatte aber auch einen super Schlafsack). Um der Gemütlichkeit Genüge zu tun, widme ich mich noch ein paar Seiten meines Buches, während das Rauschen des Baches und der Regen auf dem Zeltdach mich relativ schnell müde machen. Viertel nach zehn ist Licht aus (diesmal hab ich es tatsächlich notiert!).

Also der erste Tag in Norwegen bekommt von mir 4 von 10 Punkten auf meiner selbst-erfundenen Adventure-Skala. Und das auch nur, weil die Landschaft so schön ist. Schlechte Noten wegen schlechtem Wetter 😉

Ob das noch was wird mit dem guten Wetter, und was uns an den nächsten Tagen noch so erwartet, das erfahrt ihr dann demnächst 🙂

Love, Kristin

 

Wandbildtest von Saal-Digital

Wunderschönen guten Tag ihr Lieben!
Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, ein Wandbild bei Saal-Digital zu testen. Samstag bestellt, Montag war es schon da. Also was die Lieferzeiten angeht – grandios!
Ich habe mir ein Fotos von Jax ausgesucht (ich <3 dieses Bild so sehr). Ich habe schon viele Leinwände, auch verschiedener Anbieter getestet, und ich konnte mir bisher vom Alu-Dibond kein so rechtes Bild machen. Wollte das aber gern testen – also wurde es ein 60×40 cm Alu-Dibond.
Zuerst mal zur Verpackung: auf jeden Fall umweltfreundlich. Zwar sicher, aber nur soviel wie nötig. Das weiß ich sehr zu schätzen, ich ärgere mich immer, riesen Pakete zu bekommen, wo außer Verpackungsmaterial nur ein Mini-Paket drin ist. Muss das sein?
Bei Saal-Digital nicht. Danke dafür!
Die Qualität ist wirklich hervorragend. Ich hätte mir das Alu schwerer vorgestellt, aber es ist überraschend leicht. Die Alu-Platte ist 3 mm breit (wahlweise gibt es sie auch als 6 mm) und auf beiden Seiten beschichtet. Die Detailtreue und Farbintensität des Druckes ist klasse! Ich bin absolut begeistert!
Man kann bei Saal-Digital auch unterschiedliche Arten der Aufhängung wählen (die kosten zusätzlich – ein bisschen schade, ich finde die Standartaufhängung könnte im Kaufpreis inbegriffen sein). Jede Aufhängung kostet extra, die Standardaufhängung kostet aber auch nur 3€.
Mein Fazit ist wieder mal, hervorragende Qualität und Lieferzeiten bei Saal-Digital. Wie schon beim Test des Fotobuches. Wer Top-Qualität möchte, wird hier nicht enttäuscht!

Jax hat’s übrigens auch abgenickt 😉

NORWAY – A ROAD TRIP: GETTING THERE

Prolog

Wie der ein oder andere vielleicht weiß, war letztes Jahr recht anstrengend für mich. Erfolgreich, ja, aber auch sehr anstregend. Im Mai habe ich meine Doktorarbeit abgegeben und im Juli habe ich sie verteidigt. Im August haben wir sie dann alle gemeinsam begossen. Alles in allem hat mich das ganze schon sehr ausgelaugt. Die ganze Doktorandenzeit. Irgendwie ist man doch sehr froh, wenn es alles vorbei ist.
Ich wollte mich dafür dann auch ein bisschen belohnen, und zufällig ergab es sich, dass meine liebe Freundin, Quasi-Nachbarin und Hundemensch Laura einige Zeit zum Backpacking nach Norwegen wollte. Um ihre Bachelorarbeit zu feiern. Da sie mit Hund unterwegs sein wollte, dachte ich mir, ich hänge mich einfach dran.
Geplant war, dass wir uns im Hardangervidda Nationalpark treffen, wo ich mein Auto stehen lassen würde, und wir dann zusammen mit den Hunden und Zelten losziehen würden. Laura wollte einige Wochen länger unterwegs sein und schon früher hinreisen – das ging bei mir leider nicht, da ich ja nach wie vor einen Arbeitsvertrag (und damit auch nur die übliche Urlaubstagszahl) hatte. Drei Wochen habe ich mit meinem Chef abgesprochen und für mich völlig in Ordnung.
Dann kam aber alles ein wenig anders. Laura erwische leider keine gute Zeit – im Gegenteil, ihre erste Woche war geprägt von Regen und sehr kalten Nächten. Keine sehr gute Kombination, vor allem wenn man doch etwas ab der Zivilisation ist. Nach einer Woche musste sie notgedrungen aufgeben, da sie dem schlechten Wetter nicht entkommen konnte. Ich hatte schon Sorge, dass sie es über haben würde – aber da habe ich definitiv ihre Abenteuerlust unterschätzt. Wir schmissen also unsere Pläne um und planten einen Roadtrip. Mit dem Auto unterwegs zu sein würde und viel flexibel und mobiler machen und wir würden auch viel mehr sehen. Natürlich waren nach wie vor Übernachtungen im Zelt geplant – denn in Norwegen ist Wildcampen ja erlaubt. Also steckten wir uns eine Strecke ab, die uns zu einigen fein säuberlich recherchierten landschaftlichen Highlights bringen sollte. Die Route könnt ihr hier näher betrachten.
Für mich stand dann noch eine ganze Menge Shopping auf dem Plan – meine Kollegen hatten mir in weiser Vorraussicht zur Doktorfeier einen Gutschein für McTrek geschenkt – der auch nötig war. Im Anschluss an meinen Reisebericht werde ich euch gern eine Liste zusammenstellen, was absolut notwendig war (und vielleicht auch, was man hätte daheim lassen können).
Unser Startdatum sollte der 1. September sein. Im Endeffekt bin ich schon am 31. August gestartet. Da fangen wir an.

Hitting the Road

img_3466

Der Audi nach dem Einladen in Isernhagen. Ja – das Auto war VOLL.

Ich war noch arbeiten, aber da ich ja seit Juli eine halbe Stelle bekleiden durfte, war mittags Schluss und ich konnte mich aufs Packen konzentrieren. Es war ein ziemlicher warmer Tag, und nachdem ich alle meine Sachen (ok, fast alle) im Rucksack verstaut hatte, stand dann das Stapeln ins Auto an. Ich hatte SEHR ausreichend Vorräte eingekauft, musste Zelt, Isomatte und Schlafsack verstauen, Hundefutter, Wanderschuhe, den Rucksack mit allen Anziehsachen… Es war doch viel mehr als gedacht, und obwohl mein Auto nicht unbedingt ist (ich fahre einen Audi A3), war am Ende klar dass es doch recht sportlich werden würde, Lauras Sachen unterzukriegen. Und Laura. Und Pino, ihren Hund. 

Gegen fünf war ich unterwegs nach Isernhagen (bei Hannover), wo Laura wohnt und wo ich sie einsammeln sollte. Die Nacht würde ich auf dem Sofa verbringen, und dann könnten wir in Ruhe am nächsten Morgen starten. Gesagt getan. Nach einer kurzen Nacht (Lauras Eltern besitzen ebenfalls eine Hündin, also hatte es insgesamt
drei Hunde im Haus), in der mein Hund regelmäßig aufs Sofa kam, und wieder runter sprang, sobald die Dame des Hauses im Wohnzimmer nach dem rechten sah (so etwa alle halbe Stunde), und klein Pino sehr bequem die Hälfte der Nacht auf meinem Arm geschlafen hatte, gab’s zur Belohnung einen kurzen Hundespaziergang vor einem ausgeprägten Frühstück, bevor wir uns auf den Weg machten.

Die erste Etappe führte und nordwärts nach Hirtshals, Dänemark. Hier gibt es mehrere Fährhäfen, und von hier aus startet auch die kürzeste Fährverbindung zwischen Dänemark und Norwegen, nämlich nach Kristiansand. Wegen der Hunde wollte wir die Fährzeit so gering wie möglich halten, denn die mussten dabei im Auto bleiben. Nicht optimal. Aber die Überfahrt dauert eben auch nur ungefähr 2 Stunden.

Die Fahrt war problem- aber auch ereignislos (was vielleicht auf der Autobahn auch ein wünschenswerter Zustand ist). Am Ende zog es sich dann etwas bis Hirtshals, aber wir waren recht früh da. Um 15.30h – also eine Fahrtzeit von ziemlich genau 7h (mit Pausen). Unsere Fähre ging um 18.00h. Falls ihr euch jemals von Hirtshals aus verschiffen lasst und sehr früh dran seid hier ein Tip: checkt nicht sofort ein – einmal drin (auf dem Parkplatz wo alle auf ihre Fähre warten), lassen sie euch nicht mehr runter. Für uns war das sehr blöd, weil der Parkplatz direkt 50m vom Strand entfernt ist, wo wir mit den Hunden noch hinwollten um die Restzeit totzuschlagen. Was dann leider nicht ging. Wir verbrachten die Zeit dann also auf dem formschön-gepflasterten Parkplatz, ließen die Hunde aus den Autos und genossen die Sonne und den Wind. Viel war nicht los und es ging pünktlich los Richtung Norwegen.

37e16923-fdbe-4f2b-a885-3ed4caf5d244

Gute Stimmung bei bestem Wetter im Hafen in Hirtshals. Selfietime!

Was mich als Hundebesitzer sehr gestört hat, waren die doch sehr unflexible Einstellung gegenüber unsern vierbeinigen Freunden. Grundsätzlich gibt es auf den Fähren nach Skandinavien die Möglichkeit, die Hunde im sogenannten ‚Dog Hotel‘ unterzubringen – gerade auf den längeren Fährfahrten ja vermutlich eine Überlegung wert – allerdings sind dies dann auch nur ausgefließte Räume voller Käfige, in die man die Hunde dann Stundenlang sperrt. Muss das sein? Ich weiß es nicht. Auf unserer Überfahrt mussten die Hunde im Auto bleiben. Wir dachten wir tun ihnen einen Gefallen, weil sie das Auto und den Kofferraum / Box ja kennen. Pustekuchen. Wir hatten dermaßen heftigen Seegang, dass Jax – wohl aus Panik – die halbe Plastikauskleidung des Kofferraums und seine neuen Tragetaschen zerkaut hat (vermutlich vergeblich auf der Suche nach Halt im schaukelnden Auto), und Pino sich gepflegt in seine Box übergeben hat. Laura war auch leicht angeschlagen – ich weiß immernoch nicht genau warum die drei sich so angestellt haben, ich persönlich fand es nicht so tragisch. Solang man nirgendwohin gehen wollte ohne wie ein Betrunkener herumzutorkeln war das schon ok ( :
Am Ende der Überfahrt haben wir uns noch auf’s Außendeck getraut und wurden mit einem tollen Abendhimmel und untergehender Sonne über dem Norwegischen Festland belohnt.

img_3469

Abendsonne (und Sturm) auf dem Außendeck. Am Horizont kann man das Festland erahnen.

Zurück im Auto mussten wir erstmal die armen Hunde trösten, aber es ging dann auch schnell von Board, und wir kamen auch recht problemlos durch den Zoll – die Hunde müssen eigentlich beim Zoll vorgeführt werden, gechipt, geimpft und entwurmt sein für die Einreise, aber wir wurden eigentlich nur durchgewunken und konnten uns so schnell auf den Weg machen. Weit wollten wir an diesem Tag nicht mehr – es war schon nach 18 Uhr, und viel Tageslicht blieb nicht mehr, um einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden. Wir fuhren also direkt raus aus Kristiansand, vorbei an Felsen und Klippen, an denen die Stadt entlang gebaut ist und die Straßen entlang führen. Laut Karte sollten sich westlich von Kristiansand direkt einige Seen befinden, an denen wir uns ein Plätzchen suchen wollten.
Die Seen haben wir auch recht schnell gefunden. Allerdings war es schwierig ein abgeschiedenes Plätzchen zu finden, denn offenbar sind auch die Norweger große Fans vom ‚Haus am See‘. Rund um die Seen wunderschöne Privatgrundstücke, wunderschöne Häuser. Problem – man darf zwar wildcampen aber nur in ausreichender Entfernung zu Siedlungen. Heißt mindestens 300 m bis zum nächsten Haus. Schwierig.

Wilcampen ist ja schön und gut – wenn nicht überall Häuser stehen!

Letztenendes fanden wir unseren Platz an einer Landstraße, zwischen See und Wald. von der Straße durch einen Streifen Bäume und Gebüsch abgegrenzt. Nicht ideal, aber erschöpft wie wir waren, einfach nur froh irgendwo angekommen zu sein. Also bauten wir unsere Zelte schön in die kleine Minilichtung des Waldes (rund herum einfach nur Bäume und Büsche), und das Auto zwischen uns und die Straße. Dann wurden die Hunde ausgeladen und gefüttert, und wir konnten endlich den Campingkocher anschmeißen. Es gab Asianudeln (wurde einer unserer Favoriten 😉 auf der Campingdecke. Und dabei wurde es dann auch langsam dunkel. Natürlich hatten wir vorher noch die Zelte eingerichtet – so eine selbstaufblasende Luftmatratze ist nicht zu unterschätzen! – Lampen und Zahnbürsten herausgekramt. Und natürlich Schlafklamotten. Endlich raus aus den Reisesachen! Und nach der nötigen Abendtoilette ging es dann auch schnell in die Schlafsäcke.
Mein Zelt war ein Zweimannzelt – hauptsächlich lang, nicht hoch, sodass man darin stehen könnte. Aber doch ausreichend und bequem. Gleich am Eingang zwei Taschen an den Wänden, in denen ich meine Sachen (Lampe, Autoschlüssel, Handy, Buch) verstauen konnte. Jax und ich hatten es dann auch recht kuschelig, er auf seiner Decke neben mir, wo er dann auch direkt eingeschlafen ist. Ich hab tatsächlich noch ein paar Seiten gelesen (Harry Potter, geht IMMER) bevor auch ich dann müde wurde. Einmal musste ich dann nachts doch die Buschtoilette benutzen, was echt ungemütlich war, so im Dunkeln, im Wald, drauf achten nicht über die Zeltschnüre zu stürzen… Spaßig – wo ich ja auch so ein Campingfan bin!

Zeltaufbauen will gelernt sein.

Am Morgen stellte sich raus, dass ich das mit dem Zelt aufbauen noch üben muss – ich hatte das Oberzelt nicht stramm genug aufgespannt, und der nächtliche Nieselregen war schön bis ins Innenzelt durchgedrungen, und in meinen Schlafsack – wo er Kontakt mit dem Zelt hatte. Tjah – Übung macht den Meister 😉 Aber immerhin hatten wir es geschafft – das erste Mal aufwachen in Norwegen! Wie das so war für uns, gibt’s im nächsten Kapitel Norway -a road trip: on the road.

Wer passt eigentlich zu mir?

Heute möchte ich mal ein paar Gedanken zu etwas loswerden, was mir irgendwie trotz der Flut an Fotografie-Blogs doch irgendwie ein bisschen zu kurz kommt. Und zwar ist das die Frage: „Wer passt eigentlich zu mir?“ Und nein, natürlich ist ein Fotograf kein Lebensgefährte – trotzdem sollte man (meiner Meinung nach) auch bei der Wahl eines Fotografen nicht ‚einfach mal machen‘. Klar – da gibt es tausende Meinungen. Und es hat natürlich etwas damit zu tun, was man am Ende vom Shooting erwartet. Trotzdem kann man auch als Shootingeinsteiger auf die Klappe fallen, wenn man sich vorm Shooting nicht ausreichend über den Fotografen informiert. Und damit meine ich nicht die vielen, doch irgendwie ziemlich unseriösen ‚Fotografen‘ die irgendwo auf Facebook und auch in anderen Communities herumsteigen, keine richtigen Profile haben, keine Arbeiten ausstellen und jungen unerwarteten Models nachstellen. Im Ernst, haben wir doch alles schon gesehen.

Sowas ist natürlich absolut uncool und kann auch unangenehm werden. Also mein erster Apell, versteht sich meiner Meinung nach von selbst: Keine Shootings mit Leuten von denen es nicht mal ein Profilbild, oder eine ‚Kostprobe‘ der Arbeit irgendwo öffentlich zu sehen gibt! Warum öffentlich? Weil Leute im privaten Email/Nachrichtenverkehr einfach Bilder als ihre ausgeben können, ohne dass ihr es nachprüfen könnt! Wenn jemand sowas in einer Fotocommunity tun würde, oder von mir aus auch auf Facebook, wär die Kacke recht schnell ganz schön am Dampfen.

Bevor ihr dann also losstartet um ‚euren‘ Fotografen zu finden haltet einmal kurz inne und überlegt euch, was ihr eigentlich genau für Bilder möchtet. Sinnliche Portraits oder doch lieber sexy Lingerie? Verträumte Elfe oder doch lieber Street? Es gibt so viele Fotografen, und so viele verschiedene Aufnahmegebiete. Nicht jeder Fotograf fühlt sich zu jedem dieser Gebiete berufen. Ich persönliche liebe Portraits. Ich arbeite gern mit natürlichem Licht draußen, in der Natur. Ich arbeite gern mit der vorhandenen Vegetation, am liebsten habe ich bunte Blüten mit im Bild. Na klar – ich mache auch anderes, man muss ja auch mal über den Tellerrand schauen. Aber ich bin zum Beispiel kein Experte der Street-Fotografie – und wenn du nun gerade das unbedingt umsetzen möchtest, dann bin ich unter Umständen nicht die richtige Fotografin für dich. Da gibt es einfach Leute, die haben das viel besser drauf und mit denen wirst du glücklicher als mit mir. Und damit kann ich leben. Hier spreche ich nur für mich selbst, denn es gibt natürlich Fotografen die ein sehr breitgefächertes Portfolio haben und dann eben auch Verschiedenes anbieten. Aber sei dir vorher im Klaren darüber was DU willst, und schau ob der Fotograf das auch anbietet. Es ist übrigens hilfreich für uns Fotografen, wenn du bei der Kontaktaufnahme zwecks eines Shootings eventuell schon ein paar Beispielbilder parat hast, damit wir direkt wissen, was du dir vorstellst.

Sucht ruhig das Gespräch, wenn ihr euch einen Fotografen rausgepickt habt. Meiner Meinung nach ist es extrem wichtig, dass auch die ‚Chemie‘ stimmt. Wenn man sich mit dem Fotografen beim Shooting nicht wohl fühlt, dann sieht man das hinterher auf jedem Foto! Kein Scherz! Für mich ist es essentiell, dass man sich auch sympathisch ist. Ich rede zum Beispiel echt viel, mache blöde Scherze, lache. Lachen während dem Shooting finde ich super wichtig, damit man locker bleibt und sich auch entspannen kann. Außerdem soll es eben auch Spaß machen. Und wenn es beiden Seiten Spaß macht, dann bekommt man auch optimale Ergebnisse. Ich denke jeder ernsthafte Fotograf wird sich mit euch vor dem Shooting entsprechend unterhalten – was ihr euch vorstellt, was man umsetzen kann und Ideen austauschen. Eigentlich merkt man dann schon recht schnell, ob man auf einer Wellenlänge liegt. Viele bieten auch eine persönliche Beratung vor dem Shooting an – was auch Sinn macht, siehe oben. Wir beißen auch nicht. Wir wollen euch fotografieren, wenn ihr wollt das wir das tun! Und dafür nehmen wir uns die nötige Zeit.

Natürlich unterscheiden sich Fotografen preislich. Je nachdem was man für ein Budget hat, muss man da eventuell Kompromisse eingehen. Auch wenn ich davon abrate Kompromisse einzugehen. Ihr geht ja auch zu eurem Frisör weil er/sie super Arbeit leistet und ihr immer zufrieden seid, bzw. bekommt was ihr erwartet. Und geht nicht nach nebenan nur weil ihr da 5€ weniger bezahlt. Wenn ihr einen Fotografen gefunden habt, der genau das macht was ihr wollt und ihr euch vorstellt, dann solltet ihr auch bereit sein, den entsprechenden Preis zu zahlen. Ein Fotograf, der seine Arbeit ernst nimmt, MUSS einen gewissen Preis für ein Shooting verlangen. Denn außer der Vorbereitung und dem Shooting selbst stecken wir viel Liebe zum Detail in die Nachbearbeitung, die Retusche, um zu unseren Ergebnissen zu kommen. Da ist jeder von uns ein kleiner Künstler und Perfektionist. Und das dauert eben auch seine Zeit. Und da ein Fotograf auch von irgendetwas Leben und seine Arbeitsmittel bezahlen muss, ist das auch nur fair! Eine Kamera, Versicherung, Bildbearbeitungsprogramme (und hier könnte ich noch eine laaaaaaaaaaaaaange Liste anderer Dinge anfügen) gibt es nicht umsonst.
An dieser Stelle möchte ich euch noch raten: bedient euch auch der zahlreichen Vorher/Nachher Bildvergleiche, die viele Fotografen zur Verfügung stellen. Es ist wichtig sich ein Bild davon zu machen, was ein Fotograf aus seinem Rohmaterial macht! Erstens, um zu sehen wie gut dass Ausgangsmaterial vor der Bearbeitung ist (ob eventuelle technische Schwächen korrigiert werden) aber auch welches Potential der Fotograf aus einem Bild herausholen kann. Und auch hier ist es wichtig dass ihr euch klar macht, ob euch das anspricht und euch das gefällt! Und natürlich was ihr für euer Geld bekommt.

Informiert euch über Fotografenpreise und seid sicher, dass 2h Shooting inklusiver aller Bilder (am besten noch ‚bearbeitet‘) für 50€ doch irgendwie ein kleines bisschen unrealistisch ist… Seid doch mal ehrlich – was ist das denn für ein Stundenlohn?

Seid bitte bei den Preisen nicht blauäugig. Leider ist es so, dass man für Qualität auch entsprechend bezahlen muss. Ihr geht ja auch nicht zum Autohändler und erwartet für den Preis eines Polos einen Porsche zu bekommen. Macht doch keiner oder?

Das sind ein paar Punkte, die ich einfach mal ansprechen musste. Natürlich wird über das liebe Geld viel geredet. Was verständlich ist, weil uns Fotografen irgendwie nie jemand so recht bezahlen will, oder die Leute doch tatsächlich überrascht sind, wenn ein Shooting Geld kosten soll… Nunja.
Ich möchte euch einfach mit auf den Weg geben, dass wenn ihr ein Shooting plant, ihr entsprechend etwas Zeit investieren solltet, um herauszufinden was ihr euch wünscht, bevor ihr dann auf Fotografensuche geht. Und dabei solltet ihr dann auch ein bisschen darauf achten, welche Aufnahmegebiete die jeweiligen Fotografen anbieten. Normalerweise reicht ein Blick ins Portfolio aus, um festzustellen ob die Arbeiten eurem Geschmack/euren Wünschen entsprechen oder nicht. Es dauert nicht ewig, erspart euch aber sicher so einige Enttäuschungen. Und ja, uns als Fotograf
en auch (:

Soviel dazu! Um es mal mit Dori’s Worten zu sagen: Gut, dass ich das von der Seele habe!
Bis demnächst,

Eure Kristin

It is done!

R-love

 

For those of you, who don’t have a clue what I mean with it, let’s start at the beginning. Four years ago I started my PhD. And now it’s done. I handed in the dissertation (the actual thesis) on May 27th and my final exam, the thesis defense was last Thursday. For this, I had to present (some of) my results in a 30 minutes talk, followed by a discussion and questioning round with the examination board (six of the university professors). So- big deal!
When I first practiced the talk with my colleagues, I was super nervous. I’m not used to being nervous before giving a talk – I am actually quite fond of it and I don’t have a problem with talking to or in front of a lot of people. So I have no idea why this practiced talk creeped me out so much. Anyway, this was a week before the actual defense, so I had lots of time to practice. Looking back, it doesn’t feel like I practiced a lot. I could have done tons more of preparation – but in the end the defense as really great! The talk went well and I wasn’t nervous a bit. Questions were okay, and I kept my cool so everything was actually really neat! I am a little proud of myself, I must say.

I haven’t realized that my study time is really over now. That I finished my education. Finally, after 13 years of school, 6 years as a student and 4 years as a PhD candidate. I still have to realize that I am actually kind of an expert in my field now, and that I will not have another exam ever, in my life. It feels strange – and I don’t really know how to feel about it yet.

Now, I am an employee at the University, a research associate, still working for my PhD supervisor. My contract will end in November, and I will move at the end of the year. My new home will be Munich – I am really looking forward to it, but I am also a little scared to leave my colleagues and friends behind. I will also need to find a job – and I don’t even know what I would like to do. Except of course that I might not be in a position to be picky. I mean, work is work. And you have to start somewhere.

So there is a lot happening right now. I just wanted to inform you about the successful finish of my PhD. I need to publish my thesis before I am allowed to call myself ‘Dr. rer. nat’ (German equivalent to PhD), but, well. That’s not going to be a problem (:

Hear you soon peepz, next time I’m going to talk about my thesis in more detail. What I did, and what I found.

Wer ist eigentlich diese Kristin?

round

Diese Frage stellen sich vermutlich so einige. Oder vielleicht auch gar nicht. Seit einigen Jahren bin ich jetzt mit meiner Fotografie auf FaceBook und in anderen sozialen Medien unterwegs und habe eine kleine Fangemeide aufgebaut. Was rückblickend immer zu kurz kam war wohl das persönliche. Ich habe, naiv wie ich manchmal bin, immer angenommen, dass meine Arbeiten für sich sprechen und dass das Teilen von Fotos durchaus ausreichend wird, um Menschen zu erreichen.

Ich sage bewusst naiv, denn seien wir mal ehrlich: soziale Medien ohne ein bisschen persönlichen Background? Kann man machen, funktioniert aber nicht. Man sieht es ja heutzutage bei vielen Künstlern, sie machen sich selbst zu einer Marke. Und das funktioniert. Wenn man als Fotograf arbeiten möchte, sollte man aber die soziale und persönliche Komponente nicht vergessen. Mittlerweile habe ich das auch gelernt – ich meine wer möchte bei jemandem vor der Kamera stehen der einem unglaublich unsympatisch ist? Ich definitiv nicht.

Die persönliche Komponente kam also bei mir zu kurz – das möchte ich ändern. Seit dem letzten August ist es generell ruhiger um mich geworden. Das hat mit meiner Arbeit zu tun. Ich bin Mikrobiologin und promoviere an der Universität Göttingen in der Abteilung für Angewandte und Genomische Mikrobiologie. Mittlerweile ist meine Arbeit so gut wie fertig – und ich werde sie voraussichtlich übernächste Woche abgeben. Aber das Ganze ist natürlich super zeitaufwendig – und auch viel wichtiger als ein (wenn auch heißgeliebtes) Hobby. Daher hatte ich meist wenig bis keine Zeit zu fotografieren, retuschieren, posten oder meine Onlinecommunity zu pflegen.

Aber im nächsten halben Jahr wird das erst mal wieder etwas besser. Ab Juni habe ich eine halbe Stelle in unserer Abteilung, das habe ich zwar momentan auch, aber ich arbeite natürlich voll (oder auch mal ein paar Stunden mehr). Ab Juni arbeite ich dann aber tatsächlich auch nur die Stunden, die ich bezahlt werde. Dann habe ich auf einmal eine ganze Menge Freizeit. Die werde ich natürlich darauf verwenden mich zu bewerben, denn ab Dezember bin ich sonst erst mal arbeitslos, und das möchte ich wirklich nur so kurz wie möglich sein…

Ich möchte dann wieder mehr Zeit in die Fotografie stecken, Leute kennenlernen, Kundenshootings anbieten und einfach Menschen glücklich machen. Darauf freue ich mich schon sehr, und bin gespannt was der Sommer und Herbst so bringen werden. Zuerst geht es am 21. Mai mit einer Gruppe anderer Göttinger Fotografen und Models nach Hannover, auf das Come Together der Shootingfabrik. Wird sicher verdammt cool, haben sich wirklich interessante Leute angemeldet!

Also, voller guter Vorsätze gibt es heute mal was Persönliches von mir. 10 Dinge über mich. Los geht’s.

  • Ich bin 29. Und ich habe keine Ahnung wo die Zeit hin ist. Kommt mir vor als wäre ich gerade 19 geworden und hätte meine Abiturprüfung geschrieben. Das Studium ging so unglaublich schnell vorbei, kaum zu fassen, dass ich mittlerweile fast 10 Jahre in Göttingen bin.
  • Biologie zu studieren war ein ziemlich spontaner Impuls. Ich war immer ein Science-Geek, Naturwissenschaften vielen mir leicht und haben mich interessiert. Eigentlich wollte ich Physik als Leistungsfach nehmen – was nicht zu Stande kam (vermutlich weil es damals noch kein ‚Big Bang Theory‘ gab), also nahm ich Chemie. Ich war gut in Chemie, aber ich war immer besser in Biolgie. Also habe ich mir gedacht damit kann ich nichts falsch machen. Hat im Nachhinein ja gut funktioniert.
  • Freunde sind für mich unglaublich wichtig. Ich habe gerne Menschen um mich, je mehr desto besser. Ich verstehe mich eigentlich mit jedem Menschen sehr gut, und wenn ich neue Menschen kennenlerne, tue ich das grundsätzlich ohne Vorurteile. Eine Meinung kann man sich immer erst bilden, wenn man in irgendeiner Weise Kontakt mit jemandem hatten. Vorurteile helfen keinem.
  • Ich finde fremde Länder und Kulturen unglaublich spannend. Meine Kollegen (bzw. Freunde) kommen aus Kolumbien, Indonesien, Mexico, Uganda und China. Wir sind eine tolle Gruppe und ich lerne so viel neues, obwohl wir uns alle schon ein Weilchen kennen. Ich will unbedingt jedes Land einmal besuchen – am liebsten mit einem von ihnen als Tourguide!
  • Ich bekomme unglaublich schnell Fernweh. Egal ob Doku im Fernsehen oder ein spannendes Buch in einem fremden Land. Ich will dann am liebsten direkt in den nächsten Flieger hüpfen.
  • Ich hasse Streit. Ich bin ein Harmoniemensch, daher bin ich auch im Streiten nicht sehr gut. Leider bin ich auch ein Sturkopf und weiß wann ich Recht habe. Und ich bestehe darauf Recht zu haben, wenn es so ist. Treibt meinen Freund in den Wahnsinn – er ist genauso.
  • Ich schaue kein Fern. Das Programm ist (entschuldigt den Ausdruck) unter aller Sau. Und die Nachrichten deprimieren mich jedes Mal mehr. Ich schau eh am liebsten Serien – über Amazon oder Netflix. Am liebsten Krimiserien: Bones, Criminal Minds, NCIS, The Mentalist, Lie to me, Castle, aber ich find auch Jessica Jones, Arrow und The Flash hervorragend.
  • Probleme löse ich am liebsten selbst, ich tue mich schwer damit, mit anderen Menschen über Persönliches und Probleme zu reden.
  • Ich liebe Bücher. EBooks kann ich gar nicht leiden. Ich brauche etwas zum Durchblättern, etwas das ich ins Regal stellen kann. Ich hab ne Menge Bücher – und ich werde jedes einzelne davon behalten. Außer die, die mein Hund zerfleddert (ich hasse es, wenn er das tut). Bücher und Hörbücher gibt’s bei mir übrigens nur auf Englisch.
  • Es fällt mir extrem schwer, auf Deutsch jemandem zu erklären, womit ich mich in meiner Forschung beschäftige. Ich kann das wirklich nur auf Englisch, vermutlich weil alles arbeitsbezogene Englisch ist und ich mit meinen Kollegen meistens auch Englisch spreche (mein Spanisch ist zu schlecht 😉

Jetzt kennt ihr mich schon ein bisschen besser! Mehr könnt ihr demnächst erfahren!