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DIY

Osterdeko – Drahthäschen

Ostern. Diese Feiertage wurden von mir in den letzten Jahren wenig gewürdigt. Ich bin nicht religiös und Ostern kann mit Weihnachten irgendwie nicht mithalten.
So dachte ich immer. Bis jetzt. Dieses Jahr habe ich mir schon so ein paar Gedanken zum Thema Ostern gemacht.

Außerdem haben wir jetzt unsere eigenen vier Wände und ich finde es wichtig eigene Traditionen zu schaffen. Und da ich Deko und basteln LIEBE (und nur Weihnachtsbastelei einmal im Jahr einfach zu wenig ist), wird Ostern jetzt wieder ein wichtiges Fest. Rein aus Bastelwut-Befriedigungs-Günden.

Als Kind war es bei uns daheim Tradition, das jedes Jahr Ostereier zum Dekorieren gebastelt und verschenkt wurden. (Alle konnten wir nicht aufhängen – wir haben natürlich nur die schönsten behalten ;)) Meine Mom hat sich also jedes Jahr neu inspieren lassen, was sie uns Kinder basteln lassen kann. Und daher habe ich so viele tolle Osteier-Ideen – ich vermute ich kann euch eine Weile beschäftigen.

Heute geht es aber um eine andere Deko – und die ist aus Draht.

Wie vermutlich die meisten von euch finde ich meine Inspiration auf Pinterest (mein Mann übrigens auch – ja Pinterest eignet sich auch für Männer). Habe natürlich eine Osterpinnwand und bin über die coolen Drahtornamente von Good old friends gestolpert. Da dachte ich mir – natürlich: Hey, das probierst du auch mal. Also macht doch einfach mit!

Was wir brauchen:

  • 1 Seitenschneider / Schere / etwas, was Draht schneidet
  • 1 Zange (zum Biegen)
  • Draht
  • eventuell Schablonen (Hasensilhouetten findet ihr auf meiner Osterpinnwand)

    Was für Draht ist eigentlich egal – ich habe es schon mit gewöhlichem Bindedraht aus dem Baumarkt und mit Basteldraht aus dem Bastelladen versucht. Je starrer der Draht, desto besser bleibt er in Form. Allerdings lässt sich starrer Draht auch schwerer in filigrane Formen biegen. Da müsst ihr für euch eine gute Lösung finden.

    Für mich hat der dickere Bindedraht gut funktioniert, obwohl er sich nicht so gut ineinander arbeiten lässt. Das heißt die Stellen, wo die beiden Drahtendenen zusammenlaufen sehen nicht so schön aus. Für mich aber kein Problem, ich mag den robusteren DIY-Look. Meine Häschen sollen den Ostereiern im Garten Gesellschaft leisten.

    So geht’s:

    Etwas Draht abwickeln, aber am besten noch nicht abknippsen. Es ist gar nicht so leicht abzuschätzen, wieviel Draht man für eine Silhouette benötigt. Ich habe frei Schnauze gebogen aber es ist definitiv einfacher sich an einer Schablone zu orientieren.

    Benutzt eure Finger für große, weiche Rundungen und die Zange für die verzwickteren, kleinen Biegungen. Wer keine Zange da hat kann sich auch mit einer Stricknadel oder einen Häkelnadel aushelfen. Auch ein Kugelschreiber kann helfen, je nach dem wie klein die gewünschte Biegung sein soll.

    Bringt die ganze Silhouette zwischendurch immer wieder mit den Fingern in Form. Nicht verzagen – Draht ist zwar wiederspenstig, lässt sich aber bändigen!

    Wenn ihr eure Silhouette zu Ende gebogen habt, knippst den Draht ab, sodass Ihr einige Zentimeter Draht übrig habt, den ihr jetzt mit dem Drahtanfang verdrehen könnt.

    Tipp: Ich habe bei den Hasen immer an den Ohren angefangen / aufgehört – dann geht das Zusammendrehen am besten.

    Jetzt sucht ihr euch noch einen passen Faden / Garn / ect., damit ihr eure Deko auch aufhängen könnt – und fertig! Wenn das keine Low-Budget-Oster-Deko-Lösung ist, dann weiß ich es auch nicht!
    Natürlich könnt ihr auch Eier biegen, oder Küken, oder Blümchen – seid einfach kreativ!

    Der Drahtschmuck macht sich echt toll zwischen Ostereiern – und lockert das ganze ein bisschen auf. Meine Lieblings-Ostereier-Bastel-Ideen teile ich in den nächsten Wochen bis Ostern mit euch.

    Ich wünsch euch viel Spaß beim Basteln!


    Eure Kristin

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