Rezepte

Superfood – Kurkuma

Superfood Kurkuma. Was kann das eigentlich wirklich?
Ich interessiere mich natürlich schon dafür, was wissenschaftlich hinter den Zutaten sogenannter Superfoods steckt. Das heißt, dass ich da ein bisschen Recherche betrieben habe. Und zwar nicht in den Produktrezensionen oder auf der Website des Herstellers, nein, ich habe mir bewusst Zeit genommen und meine wissenschaftliche Ausbildung ausgepackt. Sprich – ich habe mich in wissenschaftlichen Artikeln umgesehen, wie sinnvoll diese Zutaten so für unsere Gesundheit sein können. (Gerade in Hinsicht auf die aktuelle Situation mit dem Corona-Virus.)

Der Superfood Mix ‚Mellow Yellow‘ von Your Super enthält die folgenden Zutaten:

Kurkuma, Ashwagandha, Ingwer, Zimt, Lucuma und Pfeffer.

Fangen wir also an mit:

Superfood Kurkuma (Curcuma longa)

Kurkuma gehört fest in die Ayurvedische und Traditionelle Chinesische Medizin und ist dort nicht wegzudenken. Klar ist das kein wissenschaftlicher Beweis dafür, dass es etwas kann. Ich habe aber ein sehr interessantes Review gefunden, welches sich mit Curcumin als microRNA Regulator bei Krebs beschäftigt (Curcumin der ‚Wirkstoff‘ in Kurkuma, ein Polyphenol, dass Kukuma seine gelbe Farbe gibt). Dieses Review zitiert 47 Studien, die folgende Wirkungen von Curcumin bestätigen: antioxidant (es schützt die Zellen vor Oxidationsstress), entzündungshemmend, anti-ischämisch (es regt die Durchblutung an und beugt Gefäßverschlüssen vor. Ischämie bedeutet eine Minderdurchblutung oder die komplette Aufhebung der Durchblutung eines Gewebes), hepatoprotektiv (bedeutet es schützt die Funktion der Leber), anti-diabetisch (in der Regulierung des Blutzuckers aktiv), anti-arthritisch, schmerzlindernd, neuroprotektiv (Schutz der neurologischen Strukturen und Funktionen), immunmodulierend (es wirkt positiv auf die Immunantwort, auch im Hinblick auf Krebs), es erhöht die Kognitivität und wirk gegen Alzheimer, antidepressiv, wundheilend und antimikrobiell. Hallihallo – wenn das mal nicht ein breites Wirkungsspektrum ist! Das kommt daher, dass Curcumin mit vielen molekularen Strukturen interagiern kann, zum Beispiel mit Zellrezeptoren, Cytokinen, Hormonen, Wachstumsfaktoren, Transkriptionsfaktoren, Enzymen und Adhäsionsmolekülen der Zelle.
Natürlich gibt es einen Haken an der Sache: Curcumin hat (wenn man es oral zu sich  nimmt, sprich isst oder trinkt) eine seh niedrige Bioverfügbarkeit. Das heißt, unser Körper kann diesen Wunderstoff nicht gut aufnehmen.

Wie kriegen wir ihn also dahin, wo er hinsoll – in unsere Zellen? Hier kommt der

Superfood Pfeffer (Piper nigrum)

ins Spiel. Schwarzer Pfeffer enhält ebenfalls einen interessanten Inhaltsstoff: Piperin. Piperin ist ein Alkaloid, welches die Aufnahme bestimmter ‚drugs‘ oder auch Arzneistoffe in die Zellen erhöht, darunter neben Curucumin übrigens auch verschiedene Antibiotika. Piperin erhöht die Aufnahmefähig für Nährstoffe im Darm und verstärkt die Wirkung veschiedenen Arzneien, weil es dafür sorgt, dass die Wirkstoffe im Körper da bleiben und aufgenommen werden wo sie wirken sollen, und nicht aus den Zellen ausgeschieden werden. So auch vom Superfood Kurkuma.

Superfood Ashwagandha (Wilthania somnifera)

Ashwa… was? Ashwagandha wird im deutschen auch Schlafbeere genannt, Winterkirsche oder Indischer Ginseng. Die Früchte ähneln von der Erscheinungsfom denen der Physalis. Auch Ashwagandha ist ein ayurvedischer Wirkstoff und wird seit über 3000 Jahren in der ayuvedischen Medizin eingesetzt. Verwendet weden hier die Wurzeln der Pflanze. Sie enthalten über 35 chemische Inhaltsstoffe, unte denen sich bioaktive Substanzen wie Alkaloide (Isopellertierin, Anferin) und Steroidlaktone (darunter Wilthanoide und Withaferine) aber auch veschiedene Salze, Stickstoffverbindungen und natürlich vorkommende Steroide. Unter den Alkaloiden und Steroiden finden sich verschiedene Anti-Stress Wirkstoffe. Hierzu gibt es ein interessantes Buchkapitel, in dem zu Ashwagandha wieder einige Studien zu Wirkweisen aufgeführt sind, die das folgende Wirkungsspektrum auffächern:
stresslösend, antidepressiv, antimykotisch (gegen Pilze aktiv), antimikrobiell (gegen Bakterien aktiv), als Mittel gegen Malaria, Knorpel-schützend, Herz-schützend, immunmodulierend, neuroprotektiv und Lern- sowie Gedächstnis-unterstützend bei Alzeheimer Patienten.
Außerdem gibt es noch Studien die außerdem noch Antiaging und enzündungshemmende Wirkung – ganz ähnlich dem Curcumin, also dem Wirkstoff im Sueprfood Kurkuma.

Superfood Ingwer (Zingiber officinale)

Es überrascht euch vielleicht, aber auch Ingwer ist erwiesenermaßen eins dieser Gewürze, die gut für uns sind. Es wirkt ebenfalls atioxidativ, entzündungshemmend, immunmodulierend, neuro-und kardioprotektiv, chemopräventiv und antidiabetisch. Dabei hilft Ingwer auch bei rheumatoider Arthritis, Muskelschmerzen, Halsschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen und Fieber. Ingwer wirkt auch anibakteriell und sogar antiviral, also gegen Viren.

Superfood Zimt (Cinnamomum sp.)

Ich mache es kurz: Zimt reiht sich nahtlos in die Reihe der oben bereits aufgezählten medizinischen Pflanzen ein. Auch Zimt hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, wirkt positiv auf die Cholesterolwerte im Blut, und außerdem antimikrobiell.
Wusstet ihr, dass wenn euch an euren Zimmerpflanzen ein Trieb, Blatt, oder eien Blüte abbricht, dass ihr die Bruchstelle mit Zimt einreiben / bestäuben könnt? Das schützt eure Pflanze vo Krankheitskeimen, die sonst eindringen könnten – aka antimikrobiell!

Kommen wir nun zum letzten Bestandteil dieses Superfood-Mixes:

Superfood Lucuma (Pouteria lucuma oder obovata)

Lucuma ist eine Frucht – und wird wegen ihrer Süße in diesem Mix eingesetzt. Allerdings enthält Lucuma auch eine große Menge an Polyphenolen, sogenannten Flavonoiden. Flavonoide und Polyphenole generell spielen eine Rolle bei der Vorbeugung koronarer Herzerkrankungen und Krebs. Sie wirken sowohl antimikrobiell als auch antimykotisch. Und damit ist Lucuma definitiv nicht nur ein Süßungsmittel in diesem Mix, sondern rundet ihn mit seinen gesunden Wirkstoffen ab.

Fazit

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht war wie viele wissenschaftlich belegte Funktionen die verschiedenen Pflanzen haben – gerade das Superfood Kurkuma! Irgendwie kann ich jetzt evrstehen, warum man es als Superfood bezeichnet.
Man kann also auch auf pflanzlicher, natürlicher Basis ein bisschen was für den eigenen Körper tun, und dieser Mix platzt ja geradezu vor stressreduzierenden und entzündungshemmenden Zutaten, was natürlich dem Immunsystem auf kurze und auch auf lange Sicht zu Gute kommt.

Ich habe den Mix in meine Corona-Ernährungsroutine integriert und euch auch einen Artikel zusammengestellt, in dem ich euch ein paar Rezeptideen gebe, wenn man jetzt nicht unbedingt jeden Tag eine goldene Milch schlürfen will ( :

Schlussendlich könnt ihr euch den Mix (sowie natürlich die anderen Mixe von YourSuper) hier besorgen. Mit dem Code HAND&HERZ15 gibt’s auch 15% Rabatt auf Euren Einkauf (dafür bekomme ich dann eine Provision). Wer nicht will, dass ich mich hier ‚bereichere‘ kann natürlich auch auf die 15% verzichten ( ;

So far so good, bleibt’s gesund!

Love, Krissey

Bildquellen: 1 | 2 | 3

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